IQ-Test

WIE GENAU KANN EIN IQ-TEST INTELLIGENZ MESSEN?

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Viele fragen sich, welche Bedeutung der erreichte IQ-Wert in einem IQ-Test hat und was er über unsere Intelligenz aussagt. Entspricht ein IQ-Wert von 102 oder 108 der Norm? Gilt man mit einem Wert von 150 als hochbegabt?

Am Anfang muss jedoch die Frage stehen, woran sich die geistigen Fähigkeiten messen und bewerten lassen. Wissenschaftler sind sich bis heute uneinig, anhand welcher Faktoren und Eigenschaften sich die Intelligenz eines Menschen festmachen lässt. Während manche den allgemeinen Bildungsgrad oder die Fähigkeit, logische Probleme zu lösen als Beleg ansehen, steht für andere die Art und Weise, wie Informationen verarbeitet werden, im Vordergrund.

Wer hat den IQ-Test erfunden?

Der erste IQ-Test wurde in Frankreich Anfang des 19. Jahrhunderts von Alfred Binet und Théodore Simon entwickelt. Er diente vorrangig dazu, die geistigen Fähigkeiten von lernschwachen und förderbedürftigen Kindern zu ermitteln.

Im Fokus der Auswertung stand die Erfassung des sogenannten „Intelligenzalters“ von Schulkindern. Der Simon-Binet-Test dient vielen modernen Intelligenztests als Grundlage.

Warum moderne IQ-Tests für uns sinnvoll sind

Problemerfassung sowie die Fähigkeit, konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen und komplexe Aufgaben richtig zu lösen – das sind die Kernpunkte, die von modernen Intelligenztests gemessen werden. Sie spielen eine große Rolle bei der Qualifikation für Förderprogramme und Begabtenstipendien. Davon profitieren vor allem Schüler und Studenten, deren IQ-Werte im Vergleich ein hohes Potenzial aufweisen und die daher in ihrer Ausbildung gezielt unterstützt werden können.

IQ-Tests messen verschiedene Arten von Intelligenz und sind deshalb auch für Menschen ohne akademischen Hintergrund hilfreich. Moderne Tests können zum Beispiel bei der Berufswahl unterstützen. Ist eine Person besonders begabt im Bereich Mathematik und Logik, liegt eine Karriere im Ingenieurwesen, in der Luftfahrt, im Maschinenbau oder im Gebiet der Architektur näher als ein künstlerischer oder sprachenorientierter Bildungsweg. Letzterer bietet sich an, schneidet man in Testbereichen zu Wortschatz und Sprachlogik gut ab.

Was beeinflusst den IQ-Wert?

In der Wissenschaft streitet man sich darüber, ob Intelligenz genetisch veranlagt ist. Ein hoher IQ der Eltern schafft gute Voraussetzungen, ist aber nicht der einzige Faktor, der unsere Intelligenz beeinflusst: Auch auf das Umfeld und das Klima, in dem wir aufwachsen, kommt es an! Dinge wie Bildung, soziale Bindungen, kulturelles Bewusstsein und sogar unsere Ernährung spielen eine wichtige Rolle. Gerade die frühe Gehirnentwicklung in der Zeit zwischen Kindheit und Jugend, ist für unsere geistigen Fähigkeiten im Erwachsenenalter entscheidend.

Unser IQ-Test

Unser IQ-Test wurde von einem Expertenteam in Berlin, Deutschland entwickelt und testet folgende Bereiche:

  • Visuelle Wahrnehmung

  • Logisch-analytisches Denken

  • Mustererkennung

  • Sprachliches Verständnis

Am Ende des Tests erhalten Sie Ihren genauen IQ und eine vollständige Auswertung der Testergebnisse im Vergleich zu anderen Teilnehmern.

Der IQ-Wert auf der IQ-Werteskala

Intelligenz verhält sich von Person zu Person unterschiedlich. Einige Menschen liegen mit ihrem Testergebnis im Vergleich zu anderen Teilnehmern am unteren Ende der Skala, während andere mit einem IQ von 150 oder mehr als hochbegabt gelten.

Man kann seinen IQ trainieren!

Egal wie gut man in IQ-Tests abschneidet oder wie „intelligent“ man grundsätzlich ist – jeder Mensch ist lernfähig! Das zeigt sich vor allem an Schülern, die in bestimmten Fächern Lernschwächen aufweisen.

Mit gezielten Lerntechniken lassen sich schulische Leistungen langfristig verbessern. Doch nicht nur das: Intelligenztests und regelmäßiges Gehirntraining verbessern auf Dauer die kognitiven Fähigkeiten von Menschen aller Altersgruppen. Sie steigern die Gedächtnisleistung und geistige Fitness, was die allgemeine Leistungsfähigkeit des Gehirns positiv beeinflusst und in der Regel zu höheren Ergebnissen in IQ-Tests führt.

Diese 5 Methoden trainieren Gehirn und Intelligenz

1. Aktives Lernen mit allen Sinnen

Manche Dinge wie das Alphabet verlernt man nicht. Doch warum ist das so? Je mehr Sinne wir beim Lernen einsetzen, desto größer ist der spätere Lernerfolg! Wir können uns Informationen besser einprägen, wenn wir sie optisch vor uns haben (Lesen und Schreiben), sie akustisch wiederholen (Aufsagen) oder durch Tasten begreifen (Buchstabenformen).

2. Wiederholungen

Wer eine neue Fertigkeit wie eine Fremdsprache oder ein Instrument erlernt, muss den Lernstoff so oft es geht wiederholen, damit er für unser Gehirn automatisch abrufbar ist. Erst dann wird die Information nachhaltig in unserem Langzeitgedächtnis gespeichert!

3. Motivation

Hinter jedem Lernerfolg steht eine Motivation: Beim Alphabet geht es zum Beispiel um das Bedürfnis, sich in Form von Schreiben mitzuteilen oder ein Buch zu lesen. Wer nicht aus freien Stücken lernt, wird ab einem bestimmten Punkt an seine Grenzen stoßen. Das zeigt sich gut am Sprachunterricht in der Schule: Wer keine Lust auf Französisch hat, wird sich die simpelste Vokabel nicht einprägen können.

4. Praktisches Anwenden

Egal, wie gut man eine neue Sprache spricht – es ist immer sinnvoll, sein Wissen praktisch anzuwenden und dadurch zu vertiefen. Mit Intelligenztests verhält es sich ähnlich: Je häufiger wir uns mit für IQ-Tests typische Fragen beschäftigen, desto routinierter können wir sie richtig beantworten. Unser Gehirn sensibilisiert sich mit jeder praktischen Anwendung mehr, was in Tests in einem höheren IQ-Wert resultiert.

5. Aus Fehlern lernen

Informationen auswendig zu lernen, zu wiederholen und in die Praxis umzusetzen, ist die eine Seite der Medaille. Doch auch Fehler zu machen, ist im Lernprozess effektiv! Viele sehen Fehler als etwas Negatives oder als persönlichen Misserfolg an, dabei helfen sie uns, richtig von falsch zu unterscheiden. Unterläuft uns ein Fehler, korrigieren wir ihn in der Praxis anschließend automatisch.