IQ-Test

GENIE, HOCHBEGABT ODER DOCH NUR DURCHSCHNITT?

Albert-Einstein
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Wie hoch ist ein normaler IQ? Bei 70% der Weltbevölkerung liegt der durchschnittliche IQ zwischen 85 und 115. Erreicht man in einem IQ-Test diese Werte, entspricht das dem Großteil der Bevölkerung und man gilt weder als „unterdurchschnittlich intelligent“ noch als „hochbegabt“.

In den letzten Jahrzehnten wurden Intelligenztests immer wieder angepasst, um gewisse Qualitätsstandards einzuhalten. Nur einheitliche und zeitgemäße IQ-Tests, die sich sozialen und kulturellen Strömungen anpassen, können „Intelligenz“ auf globaler Ebene erfassen. Auch werden so bestimmte Gruppen und Einzelpersonen bei der Datenerhebung nicht ausgeklammert.

Bereits ab einem IQ-Wert von 100 gilt ein Mensch als überdurchschnittlich intelligent. Mit Werten zwischen 120 und 140 liegt man deutlich über dem normalen IQ, der weltweit als Durchschnitt anerkannt ist. Ab IQ-Werten zwischen 140 und 160 zählt man zu den „Hochbegabten“, die lediglich 2% der weltweiten Gesamtbevölkerung ausmachen! Mit diesen Werten kann man Mitglied in einer der vielen Gesellschaften für Hochbegabte werden.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr IQ im Durchschnitt liegt oder Sie zu den Hochbegabten zählen, können Sie unseren IQ-Test ausprobieren.

Was ist das Besondere an Albert Einsteins IQ?

Albert Einsteins IQ liegt mit einem geschätzten Wert von 160 weit über dem normalen IQ-Durchschnitt! Spricht man von einem „normalen“ IQ, ist damit der weltweite IQ-Durchschnitt gemeint. Einsteins IQ gilt nicht umsonst als Ausnahme – doch nicht nur seine Errungenschaften im Bereich der Wissenschaften machten ihn im Vergleich überdurchschnittlich intelligent.

Neben Logik und analytischem Verständnis, besaß der deutsche Physiker auch die Gabe der Kreativität: Sie machte es ihm möglich, abstrakte Gedanken miteinander zu kombinieren und in Theorien zu fassen! Intelligenz hat viele Aspekte und ein IQ-Test kann einen wesentlichen Teil davon messen.

Wie funktioniert das Gehirn intelligenter Menschen?

Das Gehirn ist ein spannendes Organ. Es setzt sich aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, von denen einige als „Sitz der Intelligenz“ gelten. Je intelligenter eine Person, desto besser kommunizieren die Bereiche miteinander. Das Gehirn intelligenter Menschen ist also besser „vernetzt“ als bei anderen.

Doch was macht einen zum Genie? Die Höhe von Einsteins IQ bewegt die Forschung schon lange. In der Vergangenheit wurde sein Gehirn immer wieder auf Anomalien untersucht, um den hohen IQ zu erklären. Tatsächlich besaß sein Gehirn pro Nervenzelle 73% mehr Gliazellen als andere Menschen. Diese bilden das Zellgewebe im Nervensystem des Gehirns. Besonders auffällig war ihr Vorkommen im linken unteren Scheitellappen, der vor allem beim Rechnen und der Verarbeitung visueller Reize eine Rolle spielt.

Je mehr Daten ein Gehirn verarbeiten kann, desto intelligenter ist ein Mensch. Die Ursache dafür liegt in bestimmten Gehirnbereichen, die effektiver miteinander korrespondieren und so Informationen schneller aufnehmen und verarbeiten können. Das führt in der Regel automatisch zu besseren IQ-Ergebnissen. Dieses Phänomen weisen bereits Kinder mit einem hohen IQ auf.

Heutzutage sind IQ-Tests das genaueste und bewährteste Mittel, um Intelligenz zu erfassen. Tatsächlich behaupten viele Wissenschaftler und Theoretiker, dass eine Punktzahl von 100 oder mehr auf der standardisierten IQ Skala ein gutes Maß an Intelligenz beweist.

Viele intelligente Menschen sind in der Schule auffällig

Albert Einsteins IQ lässt vermuten, dass er bereits in der Schule durch seine Fähigkeit logisch zu denken, herausragende Leistungen erbracht haben muss. Trotzdem hört man immer wieder, dass er eher zu den schlechten Schülern zählte. Dieses Gerücht stimmt jedoch nicht: Tat sich Einstein zwar schwer mit Fremdsprachen und war rebellischer als seine Mitschüler, waren seine Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern beachtlich!

Auch Benjamin Franklin war mit einem IQ von 160 überdurchschnittlich intelligent. Als einer der Gründerväter der USA und Allround-Genie scheint es verwunderlich, dass er im Alter von 10 Jahren von der Schule abging, um im Betrieb seines Vaters einzusteigen. Dass Intelligenz nicht nur von Bildung lebt, zeigt Benjamin Franklins Lebenslauf deutlich: Vom Drucker zum Staatsmann nach dem sprichwörtlichen „Amerikanischen Traum“.

Warum bekommen intelligente Menschen in der Schule häufig schlechte Noten oder fallen durch auffälliges Verhalten auf? Tatsächlich kommt es nicht selten vor, dass Schüler mit einem normalen IQ bessere Leistungen erbringen! Aber wie ist das möglich?

Intelligente Menschen brauchen mehr Freiraum und fühlen sich von Regeln schneller eingeschränkt. Routinen werden als Last wahrgenommen, was zu einem kontinuierlichen Leistungsabfall führt. Daher ist es wichtig, dass hochintelligente Kinder richtig gefördert werden. Auch muss sich Intelligenz nicht zwangsläufig in guten Noten widerspiegeln.

Es gibt viele Arten von Intelligenz! Bei manchem zeigt sich ein hoher IQ durch die Fähigkeit, eigene Wege zu gehen, Probleme eigenständig und außerhalb vorgeschriebener Lösungswege zu bewältigen sowie seine geistigen Fähigkeiten in Gebieten einzubringen, die ein vorgefertigtes Konzept wie „Schule“ nicht abdecken kann.

Welche Gesellschaften für Hochbegabte gibt es?

Gesellschaften für Hochbegabte sind international vernetzte Dachverbände für überdurchschnittlich intelligente Menschen. Die 1946 in Großbritannien gegründete Hochbegabtenvereinigung Mensa International ist die älteste und bekannteste Anlaufstelle für Hochbegabte. In Deutschland wird sie von der Mensa in Deutschland e.V. vertreten.

Mitglied kann man nur werden, wenn man in einem anerkannten IQ-Test ein besseres Ergebnis als 98% der Bevölkerung erreicht. Das entspricht in etwa einem IQ von 130! Personen, die einen normalen IQ mit üblichen Durchschnittswerten vorweisen, werden im Normalfall nicht aufgenommen.

Für überdurchschnittlich intelligente und hochbegabte Kinder bietet die gemeinnützige Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. spezielle Programme und Veranstaltungen. Etwa 2% aller Kinder gelten als hochbegabt. Die Anzeichen für eine Hochbegabung zeigen sich bei Kindern schon früh im Verhalten und in den Aktivitäten. Mit einem psychologischen Gutachten und/oder einem anerkannten IQ-Test für Kinder, können Eltern ihren Nachwuchs gezielt unterstützen und fördern.